Für Geschäftsführung und Controlling
Warum ist der Deckungsbeitrag gesunken?
Menge, Preis, Sortiment und Einkaufspreise verändern sich gleichzeitig. Im Gesamt-DB sieht man nur das Ergebnis. Eine DB-Brücke zerlegt die Veränderung in ihre Ursachen und zeigt, welche Kunden und Artikel dahinterstecken.
- Datenbasis
- Wertposten und Artikelposten aus Business Central
- Aktualisierung
- Täglich, automatisch
- Umsetzung
- Baustein des Sales-Cockpits
Die DB-Brücke: von 3,94 auf 3,58 Mio. € in vier Schritten
Januar bis September, Vorjahr gegen laufendes Jahr. Der Umsatz ist um 5,6 % gestiegen, der Deckungsbeitrag trotzdem um 360.000 € gesunken. Die Brücke zeigt, woran das liegt.
Klicken Sie auf einen Balken, um Formel und Treiber zu sehen.
Der Umsatz hat sich zu Produktgruppen mit niedriger Marge verschoben. In der Gesamtzahl sieht man das nicht, in der Brücke sofort.
Warum die Zahlen aufgehen
Jeder Effekt wird einzeln berechnet, während die anderen Größen festgehalten werden. Die Summe aller Effekte ergibt genau die Veränderung des Deckungsbeitrags, hier −360 T€. Deshalb lässt sich jede Zahl bis zum einzelnen Kunden und Artikel zurückverfolgen, und niemand muss über die Herkunft einer Zahl diskutieren.
Mit Ihren Zahlen funktioniert die Methode genauso.
Was in Business Central dahintersteckt
Die Brücke rechnet nicht mit Excel-Exporten, sondern direkt mit den Buchungen aus Business Central. Drei Stellen entscheiden darüber, ob die Zahlen stimmen.
Datenquellen
- Wertposten (Tabelle 5802)
- Umsatz und Einstandsbetrag je Buchung, inklusive Gutschriften und nachträglicher Kostenkorrekturen
- Artikelposten (Tabelle 32)
- Verkaufte Mengen je Artikel, Kunde und Datum
- Artikel und Artikelkategorien
- Produktgruppen für den Sortimentseffekt
- Debitoren
- Kunde, Gebiet und zuständiger Verkäufer
Typische Stolpersteine und wie ich sie löse
StolpersteinEinstandspreise werden nachträglich reguliert. Der DB vom letzten Monat ändert sich, obwohl niemand etwas verkauft hat.
So löse ich dasIch rechne mit den regulierten Einstandsbeträgen aus den Wertposten und zeige Kostenkorrekturen als eigene Position.
StolpersteinGutschriften verzerren Preis je Stück und Menge.
So löse ich dasGutschriften laufen als eigene Zeilen mit, damit Preis- und Mengeneffekt sauber getrennt bleiben.
StolpersteinNeue Artikel haben keinen Vorjahreswert und verfälschen den Sortimentseffekt.
So löse ich dasNeugeschäft wird als eigener Effekt ausgewiesen, statt in Preis oder Sortiment zu verschwinden.
Was Sie davon haben
Ursache statt Vermutung
In der Monatsrunde wird über die richtigen Kunden und Artikel gesprochen, nicht über die Herkunft der Zahl.
Preisgespräche mit Zahlen
Der Vertrieb sieht, wo Sonderrabatte die Preiserhöhung wieder aufzehren.
Frühwarnung
Ein negativer Sortimentseffekt fällt im Monat auf, nicht erst im Jahresabschluss.
Wollen Sie diese Brücke mit Ihren Zahlen sehen?
Im kostenlosen Reporting-Check schauen wir gemeinsam, ob Ihre Daten in Business Central dafür reichen und was die Umsetzung kostet.