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Für Geschäftsführung und Controlling

Warum ist der Deckungsbeitrag gesunken?

Menge, Preis, Sortiment und Einkaufspreise verändern sich gleichzeitig. Im Gesamt-DB sieht man nur das Ergebnis. Eine DB-Brücke zerlegt die Veränderung in ihre Ursachen und zeigt, welche Kunden und Artikel dahinterstecken.

Datenbasis
Wertposten und Artikelposten aus Business Central
Aktualisierung
Täglich, automatisch
Umsetzung
Baustein des Sales-Cockpits

Die DB-Brücke: von 3,94 auf 3,58 Mio. € in vier Schritten

Januar bis September, Vorjahr gegen laufendes Jahr. Der Umsatz ist um 5,6 % gestiegen, der Deckungsbeitrag trotzdem um 360.000 € gesunken. Die Brücke zeigt, woran das liegt.

3.940 T€DB 2025−210 T€Menge+120 T€Preis−180 T€Sortiment−90 T€Einkaufs-preise3.580 T€DB 2026

Klicken Sie auf einen Balken, um Formel und Treiber zu sehen.

Sortiment−180 T€

Der Umsatz hat sich zu Produktgruppen mit niedriger Marge verschoben. In der Gesamtzahl sieht man das nicht, in der Brücke sofort.

FormelΣ (Mengenanteil 2026 − Mengenanteil 2025) × Gesamtmenge 2026 × DB je Stück 2025 der Gruppe
Was dahintersteckt
Mehr Handelsware (DB-Quote 18 %)−131 T€
Weniger Ersatzteile (DB-Quote 46 %)−49 T€
Summe der Treiber−180 T€

Warum die Zahlen aufgehen

Jeder Effekt wird einzeln berechnet, während die anderen Größen festgehalten werden. Die Summe aller Effekte ergibt genau die Veränderung des Deckungsbeitrags, hier −360 T€. Deshalb lässt sich jede Zahl bis zum einzelnen Kunden und Artikel zurückverfolgen, und niemand muss über die Herkunft einer Zahl diskutieren.

Mit Ihren Zahlen funktioniert die Methode genauso.

Was in Business Central dahintersteckt

Die Brücke rechnet nicht mit Excel-Exporten, sondern direkt mit den Buchungen aus Business Central. Drei Stellen entscheiden darüber, ob die Zahlen stimmen.

Datenquellen

Wertposten (Tabelle 5802)
Umsatz und Einstandsbetrag je Buchung, inklusive Gutschriften und nachträglicher Kostenkorrekturen
Artikelposten (Tabelle 32)
Verkaufte Mengen je Artikel, Kunde und Datum
Artikel und Artikelkategorien
Produktgruppen für den Sortimentseffekt
Debitoren
Kunde, Gebiet und zuständiger Verkäufer

Typische Stolpersteine und wie ich sie löse

  1. StolpersteinEinstandspreise werden nachträglich reguliert. Der DB vom letzten Monat ändert sich, obwohl niemand etwas verkauft hat.

    So löse ich dasIch rechne mit den regulierten Einstandsbeträgen aus den Wertposten und zeige Kostenkorrekturen als eigene Position.

  2. StolpersteinGutschriften verzerren Preis je Stück und Menge.

    So löse ich dasGutschriften laufen als eigene Zeilen mit, damit Preis- und Mengeneffekt sauber getrennt bleiben.

  3. StolpersteinNeue Artikel haben keinen Vorjahreswert und verfälschen den Sortimentseffekt.

    So löse ich dasNeugeschäft wird als eigener Effekt ausgewiesen, statt in Preis oder Sortiment zu verschwinden.

Was Sie davon haben

Ursache statt Vermutung

In der Monatsrunde wird über die richtigen Kunden und Artikel gesprochen, nicht über die Herkunft der Zahl.

Preisgespräche mit Zahlen

Der Vertrieb sieht, wo Sonderrabatte die Preiserhöhung wieder aufzehren.

Frühwarnung

Ein negativer Sortimentseffekt fällt im Monat auf, nicht erst im Jahresabschluss.

Wollen Sie diese Brücke mit Ihren Zahlen sehen?

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